Aktuelles aus der Seelsorgeeinheit

 

Zum Mitbeten der Sonntagsliturgie zu Hause und in den Familien:

 

 

 

Gottesdienst zum 5. Fastensonntag Lesejahr A: 

 

Berührt sein von der Barmherzigkeit Gottes

 

Kyrie

 

- Manchmal spüren wir Gottes Liebe. Manchmal spüren wir nichts.

 

  Begleite uns, Herr, wenn die Ängste kommen.

 

  Kyrie eleison

 


- Manchmal kennen wir Gottes Willen. Manchmal kennen wir nichts.

 

  Erleuchte uns, Herr, wenn die Fragen kommen.

 

  Christe eleison

 


- Manchmal wirken wir Gottes Frieden. Manchmal wirken wir nichts.

 

  Erwecke uns, Herr, dass dein Friede kommt.

 

  Kyrie eleison

 

 

 

Es erbarme sich unser der Herr.

 

Er schenke uns Vergebung unserer Schuld und seine Gnade,

 

damit wir uns der Liebe und dem Leben mit neuem Eifer zuwenden. Amen.

 

 

 

Tagesgebet

 

Du Gott des Lebens, du kennst uns durch und durch.

 

Du weißt um unsere Grenzen und um unsere Bedürftigkeit.

 

Du weißt, was uns gut tut, noch bevor wir es selbst erkennen.

 

Lass unsere Sinne in dieser österlichen Bußzeit offen sein:

 

für alles Schöne, das wir erfahren dürfen;

 

für die Nöte unserer Mitmenschen;

 

für unsere eigene Seelennot.

 

Das erbitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

 

 

1. Lesung aus dem Buch EzechielEz 37,12b-14

 

Ich hole euch aus euren Gräbern herauf.

 

So spricht Gott, der Herr:

 

Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf.

 

Ich bringe euch zurück in das Land Israel.
Wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.
Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig,

 

und ich bringe euch wieder in euer Land.

 

Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.

 

Ich habe gesprochen, und ich führe es aus

 

- Spruch des Herrn –

 

 

 

Wort des Lebendigen Gottes!

 

 

 

2. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer Röm 8,9-11

 

Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn Gottes Geist in euch wohnt.

 

Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, ist dieser nicht sein.

 

Wenn aber Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib wegen [der] Sünde tot,

 

der Geist aber wegen [der] Gerechtigkeit Leben.

 

Wenn aber der Geist dessen, der (den) Jesus von [den] Toten auferweckt hat,

 

in euch wohnt, dann wird der, der Christus von [den] Toten auferweckt hat,

 

auch eure sterblichen Leiber lebendig machen

 

durch seinen Geist, der in euch wohnt.

 

 

 

Wort des Lebendigen Gottes!

 

 

 

Evangelium Joh 11,1-45

 

 

 

Ein Mann war krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Marta. Maria war jene, die den Herrn mit Öl gesalbt

 

und seine Füße mit ihren Haaren abgetrocknet hatte; deren Bruder Lazarus war krank. Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht:

 

Herr, sieh: Der, den du liebst, er ist krank.

 

 

 

Als Jesus das hörte, sagte er:

 

Diese Krankheit führt nicht zum Tod, sondern dient der Verherrlichung Gottes.

 

Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden.

 

Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lazarus.

 

Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort,

 

wo er sich aufhielt.

 

Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen.

 

Die Jünger sagten zu ihm:

 

Rabbi, eben noch suchten dich die Juden zu steinigen und du gehst wieder dorthin?

 

Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden?

 

Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.

 

So sprach er.

 

Dann sagte er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft;

 

aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.

 

Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund werden.

 

 

 

Jesus hatte aber von seinem Tod gesprochen,

 

während sie meinten, er spreche von dem gewöhnlichen Schlaf.

 

Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lazarus ist gestorben.

 

Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt.

 

Doch wir wollen zu ihm gehen.

 

 

 

Da sagte Thomas, genannt Didymus, zu den anderen Jüngern:

 

Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben! 

 

 

 

Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen.

 

Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt.

 

Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.

 

 

 

Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen,

 

Maria aber blieb im Haus sitzen.

 

 

 

Marta sagte zu Jesus:

 

Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.

 

Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.

 

Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.

 

Marta sagte zu ihm:

 

Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.

 

Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.

 

Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,

 

und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.

 

Glaubst du das?

 

 

 

Marta sagte zu ihm:

 

Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist,

 

der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

 

Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte zu ihr:

 

Der Meister ist da und lässt dich rufen.

 

Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm.

 

Denn Jesus war noch nicht in das Dorf gekommen;

 

er war noch dort, wo ihn Marta getroffen hatte.

 

Die Juden, die bei Maria im Haus waren und sie trösteten, sahen,

 

dass sie plötzlich aufstand und hinausging.

 

Da folgten sie ihr, weil sie meinten, sie gehe zum Grab, um dort zu weinen.

 

Als Maria dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen

 

und sagte zu ihm:

 

Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben!

 

 

 

Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten,

 

die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert.

 

Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet?

 

Sie sagten zu ihm: Herr, komm und sieh!

 

Da weinte Jesus.

 

Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte!

 

Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat,

 

hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? 

 

Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab.

 

Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war.

 

Jesus sagte: Nehmt den Stein weg!

 

Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm:

 

Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierteTag.

 

Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt:

 

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?

 

Da nahmen sie den Stein weg.

 

 

 

Jesus aber erhob seine Augen und sprach:

 

Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.

 

Ich wusste, dass du mich immer erhörst;

 

aber wegen der Menge, die um mich herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

 

 

 

Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme:

 

Lazarus, komm heraus!

 

Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt

 

und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt.

 

Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen!

 

Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten,

 

was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

 

Aber einige von ihnen gingen zu den Pharisäern und sagten ihnen, was er getan hatte.

 

 

 

Evangelium unseres Herren Jesus Christus!

 

 

 

Meditation

 

Gott hat die Auferstehung in jedes Blatt

 

und in jeden Baum gelegt.
Wenn du dieser Tage durch die Natur gehst,
kannst du die Auferstehung der Natur erleben.
Auch wir brauchen sozusagen immer wieder einen neuen Frühling,
einen Kuss des Geistes Gottes,
ein Zeichen des Geistes Gottes
damit wir in der Gewissheit leben,
dass er uns auferweckt.
Lass diesen "Frühling" in dein Herz einziehen.

 

Steh auf aus der Nacht deiner Mutlosigkeit!
Steh auf von deiner Lebensmüdigkeit,
die dir durch Sorgen und Kummer
immer wieder die Freude stehlen möchte
über die Verheißung der Auferstehung!

 

Schau hin dieser Tage,
so wie jetzt alles aufersteht,
so sollst du Auferstehen.
Jeden Tag sollst dich erfreuen
über den neuen Morgen voller Sonne,
voll fröhlichem Vogelgezwitscher,
voller duftender wunderschöner Blumen
die dich in einer Farbenpracht und Vielfalt empfängt.

 

Wach auf aus deinem Winterschlaf!
Steh auf!
Gott schenkt dir die Auferstehung!
Gott liebt Dich!
                         (aus dem Internetforum ‚gnadenkinder‘, Bild: Jürgen Damen In: Pfarrbriefservice.de)

 

 

 

 

 

Fürbitten

 

Herr Jesus Christus,

 

in dieser vorösterlichen Bußzeit fordert uns dein Evangelium dazu auf,

 

unseren Glauben und unsere Liebe zu Gott zu erneuern.

 

Wir bitten dich:

 

 

 

- Stärke in dieser unserer Zeit in den jungen Menschen die Sehnsucht,

 

  sich zu gütigen, wohlwollenden und hilfsbereiten Menschen zu entwickeln:

 

  Christus, höre uns.
- Lass deine Barmherzigkeit besonders jene Menschen spüren, die in ihrem Leben Unrecht

 

  erleiden müssen und deren Menschenwürde mit Füßen  getreten wird: 

 

  Christus, höre uns.

 

- Leite alle Menschen mit deinem heiligen Geist, die vor einer wichtigen Entscheidung für   

 

  ihr Leben stehen und sich damit sehr schwer tun:

 

  Christus, höre uns.
- Sei nahe den Kranken und Sterbenden und nimm die Verstorbenen,

 

  wir im Leben viel zu verdanken haben, auf in die Gemeinschaft mit dir:

 

  Christus, höre uns.

 

 

 

Herr Jesus Christus, dir vertrauen wir uns und unser Leben an.

 

Höre und erhöre unsere Gebete, so, wie es deinem Willen entspricht.

 

Dich loben und preisen wir, jetzt und in alle Ewigkeit. - Amen.

 

 

 

 

 

Schlussgebet

 

Du Gott des Lebens, wir danken dir für das Leben.
Wir bitten dich um Treue, um Freude und um Mut.

 

Hilf uns, deine Liebe mit denen zu teilen, die fremd, einsam und verlassen sind.

 

Schenke uns deinen liebevollen Blick auf die Welt,

 

du lässt nicht fallen, was du gut erschaffen hast.

 

Das erbitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

 

 

 

 

Kollekte

 

Der 5. Fastensonntag ist immer auch der Misereor-Sonntag 

 

alljährlich ging die Kollekte aller unserer Sonnntagsgottesdienste an unser bischöfliches Hilfs- und Entwicklungswerk. Geld, das fehlen wird! Die Corona-Krise gefährdet so auch viele wichtige Entwicklungsprojekte für die Ärmsten der Armen!

 

https://fastenaktion.misereor.de/fileadmin/user_upload_fastenaktion/05-aktionen/Fastenbanner__728x90.jpgBitte bedenken Sie Misereor auch dieses Jahr mit Ihrer Spende!

 

Misereor-Spendenkonto: IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10 BIC GENODED1PAX Pax-Bank Aaachen

 

 

 

Dazu dieVideo-Botschaft vom Freiburger Erzbischof  Stefan Burger LINK: https://youtu.be/RK8CG8v9YLw

 

 

 

Glocken läuten um 19.00 Uhr

 

Die Coronakrise belastet uns alle zutiefst. Mit dem  Gebetsflyer welcher mit dem Benediktsboten in alle Haushalte unserer Seelsorgeeinheit verteilt wurde, laden wir Sie zum persönlichen Gebet - miteinander in geistiger Verbundenheit – ein.

 

Die Flyer können auch noch weiter bestellt werden.

 

Täglich um 19.00 Uhr werden alle Glocken der Kirchen unserer Seelsorgeeinheit läuten. Sie sollen zum persönlichen Gebet einladen und ein stärkendes und verbindendes Zeichen für unsere Seelsorgeeinheit in dieser schwierigen Zeit sein.

In dieser Zeit müssen wir uns in der pastoralen Arbeit auf alternative Formen stützen.

Daher möchten wir Sie auf folgende Angebote aufmerksam machen:

 

Gottesdienste anschauen und mitverfolgen können Sie auf der Homepage unserer Diözese unter www.drs.de.  Auch wir überlegen gerade, ob wir dies auch aus einer unserer Kirchen tun können.  

 

 

 

Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gibt es die Website www.wir-sind-da.online. Hier gibt es viele Ideen, Aktionen die vom Smartphone, Tablet… aus mitverfolgt werden können. 

 

 

 

„Kirche im Kleinen - Kirche als Familie“ Im Rahmen des Familienforums unserer Seelsorge-Einheit gibt es ab dem 28. März 2020 die Möglichkeit, zuhause Gottesdienst zu feiern. Hierzu erhalten Sie per E-Mail Materialien zur Verfügung gestellt. Wer noch nicht im E-Mail-Verteiler des Familienforums ist, kann sich gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

 

Wie in den letzten Jahren gibt es auch eine kleine WhatsApp, Telegram Aktion aufs Handy.

 

Besonders in dieser Zeit wollen wir Familien auch diese Form anbieten vom 01. April bis Ostern.

Einfach folgende Nummer abspeichern  0151/52221814 und eine Nachricht senden und ihr seid dabei!

Damit Sie zuhause die Liturgien der Sonn- und Ostertage lesend mitzufeiern könnenstellen wir Wortgottesdienstfeiern, so wie eine Bußfeier über unsere Homepage www.st-benedikt-ochsenhausen.de. zur Verfügung.  Wer die Zeit des ‚Zu-Hause-Bleibens‘ dazu nutzen will sein Glaubenswissen zu vertiefen, findet dort auch ein Kursangebot zu Bibel und Glaubensfragen.

Alle Texte können Sie auch als Mail oder Post-Brief bestellen: telefonisch (s.o.) bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Seelsorgerliches Gespräch: Dafür steht Ihnen unser Pastoralteam gerne zur Verfügung. Melden Sie sich hierzu bitte telefonisch oder per E-Mail bei einem unserer Pfarrbüros. 

 

Wir wünschen Ihnen für die kommende Zeit viel Kraft, Ausdauer und Geduld.

Allen voran aber Gesundheit! Allen Kranken wünschen wir Gottes Kraft und Beistand!

Zusammenzustehen in Zeiten, in denen man Nähe meiden muss, ist eine Herausforderung für uns alle.

Wir können aber sicher sein, dass der gute Geist Gottes uns durch diese schwere Zeit begleitet. Bleiben Sie gesund. 

 

 

Das Pastoralteam und Ihre Kirchengemeinderäte!