Firmung

In der frühen Kirche war es noch nicht üblich, im Säuglingsalter zu taufen. Taufe und Firmung gehörten zusammen. Beide wurden ohne zeitlichen Abstand zueinander gespendet.
Erst im 4. Jahrhundert begann sich die Handauflegung durch den Bischof von der vorhergehenden Taufe zu lösen. Heute wird in der Regel in jugendlichem Alter zwischen 12 und 15 Jahren gefirmt. Das Sakrament der Firmung schließt damit die Initiation, das Hineinwachsen, das Erwachsenwerden im Glauben ab. Man spricht daher auch von den drei Initiationsakramenten Taufe - Erstkommunion - Firmung. Bei der Firmung treffen die Jugendlichen ihre eigene Entscheidung für Gott und den Glauben. Während beim Kind der Glaube im Wesentlichen von anderen getragen wurde, brauchen die Jugendlichen nun Kraft, selbst glauben und ihren Glauben leben zu können. Im Sakrament der Firmung erhalten die Firmkanditaten den Heiligen Geist zur Stärkung in Glaube und Leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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